Kommunikation und Metaebene

 

 

 

Wer sich mit Kommunikation beschäftigt bewegt sich auf der Metaebene der Kommunikation und blickt von außen auf einen einen Sachverhalt oder eine Diskussionsrunde. Er beobachtet, als involvierte Person, als Zuschauer, als Laie oder als Experte und thematisiert das, was gerade geschieht.

Zur Vermeidung der sogenannten Missverständnisse der Kommunikation haben sich Berufszweige entwickelt, deren Aufgabe es ist, als Strategien zu entwerfen und ihre Anwendung zu optimieren. Theoretischer Ausgangspunkt dieser Überlegungen ist in der Regel die Annahme, analog zur technischer Informationsübertragung, dass im Kommunikationsverlauf zwischen A und B, ein Transfer von Inhalten stattfindet.

Neben der Gestaltung von Inhalten wird B, als Ansprechpartner, die Zielperson oder Zielgruppe wird als Variable wird in den Fokus der Planung und Erfolgsprognose gerückt. Je präziser die möglichen Reaktionen des Adressaten im Voraus zu bestimmen seien, umso kalkulierbarer sei die Kommunikationsabsicht und damit der kommunikative Erfolg. So die Theorie, die Kommunikation als Übertragungsleistung definiert.

Zwischenmenschliche Kommunikation ist komplexer und widersprüchlicher als sie durch das Modell einer kausalen Übertragungsleistung zu fassen wäre. Noch weniger gibt eine Regel oder eine Garantie wie ein Kommunikationsverlauf von außen steuerbar ist, wie uns die Erfahrung täglich lehrt.

Die wiedergegebene Beobachtung oder die Interpretation dessen was zu beobachten sei, zeichnet sich im Falle einer Expertise dadurch aus, dass die maßgeblichen Kriterien und das Motiv, also das Wie und Was der Beobachtung, überprüfbar und im Falle der sogenannten Experten, in seiner Profession verankert sind.

Mit empirischem oder analytischem Instrumentarium und kohärent zu der wissenschaftliche Erkenntnislage evaluiert und thematisiert ein 'theoriegeleiteter' Beobachter oder Empiriker Entscheidungsgrundlagen oder Interessenkonflikte. Die Beobachtung wird reflexiv, überprüft, ordnet und wertet Interessen in Hinblick auf rechtliche, soziale, wirtschaftliche, politische und kulturelle Aspekte eines Sachverhaltes.

Bei Kommunikationsverhandlungen ist Detailwissen, strategische Planung sowie das Wissen um die Programmatik und den Spielraum des Verhandlungspartners entscheidend. Um dessen Möglichkeiten einschätzen zu können ist die interdisziplinäre Expertise von Vorteil. 

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Mensch, ärgere dich nicht

Den Gesprächspartnern sind die Regeln vertraut. Anwendung und Einhaltung  ...

mehr oder weniger ... Routine. 

Das Verständnis der anderen wird  vorausgesetzt - stillschweigend.  

Der eine kommuniziert strategisch, das Ziel fest im Blick.

Ein anderer verströmt Lebensfreude und glaubt an garantierte Gemeinsamkeit.

Der dritte erprobt wechselnde Strategien, vertieft im heiligen Ernst.

Die Handlung fesselt, sie sind im Spiel. 

Die Metaebene ist außen vor -  im Idealfall.